= Pressearbeit =
Juni 17, 2009
Nach den Ereignissen am Mittwoch, bin ich in mich gegangen und habe mich entschieden, mit der Presse Kontakt aufzunehmen. Ich schilderte die Umstände, bat um Anonymität und auch darum, die Sache ggf. selbst zu recherchieren, damit nicht noch mehr Menschen auf die falschen Angaben auf der Stadtseite hereinfallen.
Kleines Detail am Rande: Eine Beschwerdemail an die ARGE kam mit dem Hinweis zurück, dass die Domain nicht vergeben sei. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass auch die Mailadresse fehlerhaft war. Auf der Stadtseite stimmte also so ziemlich gar nichts.
Freitag Vormittag meldete sich dann ein Redakteur bei mir: „Ich habe mich Ihres Themas angenommen und auch schon mit der Stadt telefoniert. Dort gibt man den Fehler zu und war etwas peinlich berührt. Die Öffnungszeiten hat die Stadt bereits korrigiert. Ich werde etwas darüber bringen. Und selbstverständlich entspreche ich Ihrem Wunsch, dass Sie anonym bleiben. Aber Ihr Alter würde mir weiterhelfen.“
„Schön, ich freue mich. Ich bin 36. Übrigens stehe ich gerade wieder vor der Tür der ARGE. Ich melde mich noch einmal, falls es etwas zu berichten gibt, denn ich denke nicht, dass man dort meinen Antrag zurückdatieren wird.“
„Der Fehler ist ja offensichtlich und wurde ja auch eingeräumt. Das kann man Ihnen ja nicht zum Nachteil auslegen.“
„Wir werden sehen.“
…und ich begab mich in die Räumlichkeiten der ARGE Castrop-Rauxel…
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