Die eidesstattliche Versicherung

Januar 8, 2008

Ich habe einen Termin erhalten. Am 14. Januar gebe ich vermutlich meine eidesstattliche Versicherung ab. Dies hat aus meiner Sicht inzwischen fast nur noch Vorteile: Ich stelle mich besser, bei den Verhandlungen mit den Gläubigern. Diese müssen davon ausgehen, dass ich in die Privatinsolvenz gehe. Das bedeutet mindestens lange Wartezeiten bei der Rückzahlung.

Wenn ich nach Abgabe der EV gut verhandle, lassen sich evtl. viele Forderungen schon minimieren.

Dass mein Dasein als Kreditnehmer mit Abgabe der EV quasi vorbei ist, raubt mir nicht einen müden Gedanken, denn seit ich weiß, dass es eng wird, kreditiere ich eigentlich eh nichts mehr.

Nach erster Durchsicht komme ich bisher auf Schulden von rund 25.000 Euro. Es kommt noch etwas drauf, aber insgesamt wird das eine Summe, für die man eigentlich nicht in die Privatinsolvenz geht. Und für den Moment gehe ich davon aus, dass ich auch nicht in die Privatinso gehen werde. Es hängt aber viel davon ab, wie die Gläubiger mit meiner GmbH umgehen werden, deren alleiniger Gesellschafter ich bin.

Ich rechne weiter Schulden zusammen und bleibe selbst gespannt…

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